Deal Breaker

Deal Breaker werden im Rahmen eines Unternehmenskaufes oder einer  Beteiligung jene Verhandlungspunkte genannt, bei deren Nichtübereinstimmung der „Deal“ keinesfalls zustande kommt. Auffällig wird ein Deal Breaker insbesondere, wenn eine Transaktion weit fortgeschritten ist, weitgehende  Übereinstimmung besteht und dann dieses unüberwindbare Hindernis auftaucht. Diese Situation ist für alle ärgerlich, weil viel Zeit und Finanzmittel unnötig verbraucht wurden. Die Aufgabe eines M&A Consultant ist es, dieser Situation möglichst vorzubeugen und schon am Beginn von Verhandlungen unüberwindbar scheinende Hindernisse auszuloten und zu besprechen.

Deal Breaker können sich aus den vorhandenen Fakten logisch ergeben, wie zum Beispiel aus einer rechtlichen, steuerlichen oder wirtschaftlichen Situation. Es kann aber auch sein, dass entweder der Käufer oder der Verkäufer eine unübliche Ansicht vertritt und von dieser nicht abgeht. Oft treten die Deal Breaker so spät zu Tage, weil in den Verhandlungen Missverständnisse vorlagen, welche trotz vieler Besprechungen nie geklärt wurden. Ein M&A Consultant sollte also auch ein aufmerksamer Zuhörer sein und unmittelbar darauf hinweisen, wenn es den Anschein hat, dass die Transaktionspartner vom selben sprechen aber vielleicht etwas anderes meinen. Beim Verkauf eines Unternehmens gilt es zunächst eine Strategie zu erarbeiten und die Fakten des Unternehmens soweit darzustellen und offen zu legen, dass durch die Due Diligence kein Grund zum Scheitern gefunden werden kann.